Die ultimative Gebrauchtwagen Checkliste für einen sicheren Kauf
Der Kauf eines Gebrauchtwagens kann eine echte Herausforderung sein. Man möchte schließlich sicherstellen, dass man eine gute Entscheidung trifft. Die richtige Vorbereitung und eine gründliche Überprüfung des Fahrzeugs sind entscheidend, um böse Überraschungen zu vermeiden. Mit unserer Gebrauchtwagen Checkliste sind Sie bestens gerüstet, um den Kaufprozess sicher und erfolgreich zu gestalten.
Wichtige Erkenntnisse
- Überprüfen Sie den Zustand des Fahrzeugs gründlich, bevor Sie zuschlagen.
- Fordern Sie alle wichtigen Dokumente an, um die Fahrzeughistorie zu verstehen.
- Führen Sie eine Probefahrt durch, um das Fahrverhalten zu testen.
- Stellen Sie dem Verkäufer gezielte Fragen zu Unfällen und Vorbesitzern.
- Lassen Sie im Zweifelsfall einen Experten das Fahrzeug begutachten.
Wichtige Vorbereitungen Vor Dem Kauf
Bevor man sich auf die Suche nach einem passenden Gebrauchtwagen macht, gibt es ein paar wichtige Dinge, die man im Vorfeld klären sollte. Es ist wie bei jeder größeren Anschaffung: Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Sonst steht man am Ende da und fragt sich, warum man das Auto überhaupt gekauft hat.
Finanzierung Klären
Als Erstes sollte man sich einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen. Wie viel Geld steht überhaupt zur Verfügung? Kann man den Wagen bar bezahlen, oder muss man einen Kredit aufnehmen? Es ist ratsam, sich verschiedene Angebote von Banken einzuholen und die Konditionen genau zu vergleichen. Auch die monatlichen Raten sollten realistisch eingeschätzt werden, damit man sich nicht übernimmt. Es ist auch wichtig zu bedenken, dass zum reinen Kaufpreis noch weitere Kosten hinzukommen, wie zum Beispiel Versicherung, Steuer und eventuelle Reparaturen. Eine solide Finanzplanung ist das A und O, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Eine gute Vorbereitung hilft, den Überblick zu behalten und das beste Angebot zu finden.
Fahrzeugtyp Bestimmen
Was für ein Auto braucht man eigentlich? Braucht man einen geräumigen Kombi für die Familie, oder reicht ein kleiner Stadtflitzer? Soll es ein sparsamer Diesel sein, oder ein umweltfreundlicher Hybrid? Die Auswahl ist riesig, und es ist wichtig, sich im Klaren darüber zu sein, welche Anforderungen man an das Fahrzeug stellt. Auch das Budget spielt hier natürlich eine Rolle. Man sollte sich nicht von schönen Extras blenden lassen, sondern sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Eine fundierte Entscheidung hilft, das passende Auto zu finden und Fehlkäufe zu vermeiden.
Marktforschung Betreiben
Wenn man weiß, welcher Fahrzeugtyp es sein soll, kann man mit der Marktforschung beginnen. Welche Modelle kommen in Frage? Wie sind die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt? Gibt es bestimmte Schwachstellen, auf die man achten sollte? Das Internet ist hier eine wertvolle Informationsquelle. Es gibt zahlreiche Testberichte, Foren und Vergleichsportale, die einem bei der Recherche helfen können. Auch ein Blick in die einschlägigen Autobörsen lohnt sich, um sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Man sollte sich nicht scheuen, verschiedene Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen. Wer sich gut informiert, kann am Ende bares Geld sparen. Es ist ratsam, eine Checkliste mitzunehmen, um keine wichtigen Details zu übersehen.
Zustand Des Fahrzeugs Überprüfen
Okay, jetzt wird’s ernst. Der Zustand des Autos ist super wichtig, klar. Hier sind ein paar Dinge, auf die man achten sollte, bevor man sich entscheidet, ob man das Auto überhaupt in Betracht zieht.
Karosserie Auf Mängel Prüfen
Die Karosserie ist das Erste, was ins Auge fällt. Checkt den Lack! Gibt es Farbunterschiede? Das könnte ein Zeichen für Nachlackierungen sein, vielleicht wegen eines Unfalls. Auch Spaltmaße zwischen den Karosserieteilen sollte man sich ansehen. Sind sie ungleichmäßig, könnte das auch auf einen Unfall hindeuten. Rost ist natürlich auch ein No-Go, besonders an den Radläufen und Schwellern. Achte auf Beulen und Kratzer, die nicht fachmännisch repariert wurden. Manchmal sind die nämlich gut versteckt.
Motorraum Inspizieren
Der Motorraum ist das Herzstück. Hier sollte man genauer hinschauen. Sind alle Flüssigkeitsstände okay? Öl, Kühlwasser, Bremsflüssigkeit? Gibt es irgendwelche Lecks? Ölspuren sind ein schlechtes Zeichen. Auch die Schläuche und Kabel sollte man checken. Sind sie porös oder beschädigt? Ein Blick auf den Keilriemen lohnt sich auch. Ist er rissig, muss er bald getauscht werden. Und natürlich: Riecht es komisch? Verbranntes Öl oder Kühlmittel haben einen ganz eigenen Geruch.
Reifen Und Bremsen Kontrollieren
Reifen und Bremsen sind sicherheitsrelevant. Das Profil der Reifen sollte ausreichend sein. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm, aber weniger als 4 mm sind schon kritisch. Sind die Reifen gleichmäßig abgefahren? Ungleichmäßiges Abfahren kann auf Probleme mit der Achsgeometrie hindeuten. Die Bremsen sollte man sich auch genau ansehen. Sind die Bremsscheiben rostig oder riefig? Wie dick sind die Bremsbeläge noch? Wenn sie dünn sind, steht bald ein Wechsel an. Und natürlich: Funktionieren die Bremsen überhaupt richtig? Das kann man aber erst bei der Probefahrt testen.
Wichtige Unterlagen Anfordern
Beim Gebrauchtwagenkauf ist es super wichtig, die richtigen Papiere zu checken. Fehlen die, kann’s später echt Ärger geben. Also, Augen auf!
Fahrzeugbrief Und -schein
Der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) ist sowas wie der Eigentumsnachweis für das Auto. Der Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) gibt Auskunft darüber, wer das Auto fahren darf. Beide Dokumente müssen unbedingt vorhanden und gültig sein. Checkt, ob die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) in den Papieren mit der am Auto übereinstimmt. Stimmt da was nicht, besser Finger weg!
Serviceheft Überprüfen
Ein gepflegtes Serviceheft ist Gold wert. Es zeigt, dass das Auto regelmäßig gewartet wurde. Ein lückenloses Serviceheft ist ein gutes Zeichen, aber auch hier gilt: lieber nochmal genauer hinschauen. Sind die Stempel echt? Wurden die Inspektionen wirklich durchgeführt? Am besten, man ruft die Werkstatt an, die die Wartungen gemacht hat, und fragt nach.
TÜV-Berichte Einsehen
Die TÜV Checkliste ist auch wichtig. Die Berichte der letzten Hauptuntersuchungen (HU) und Abgasuntersuchungen (AU) geben Aufschluss darüber, ob das Auto Mängel hat oder hatte. Checkt, wann die nächste HU fällig ist. Wenn die bald ansteht, kann das ein Zeichen dafür sein, dass der Verkäufer was verheimlicht. Außerdem sollte man darauf achten, ob im Bericht Mängel vermerkt sind. Waren es nur Kleinigkeiten oder gab es größere Probleme? Das kann bei der Entscheidung helfen. Und denkt dran: Auch wenn der TÜV neu ist, heißt das nicht, dass das Auto top in Schuss ist. Es ist nur eine Momentaufnahme. Es ist ratsam, die notwendigen Dokumente sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.
Probefahrt Durchführen
Die Probefahrt ist ein entscheidender Schritt beim Gebrauchtwagenkauf. Es ist die Gelegenheit, das Fahrzeug in Aktion zu erleben und potenzielle Probleme zu erkennen, die bei einer bloßen Besichtigung verborgen bleiben könnten. Eine gründliche Probefahrt gibt Aufschluss über den allgemeinen Zustand des Autos und hilft, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Fahrverhalten Testen
Das Fahrverhalten des Autos sollte umfassend getestet werden. Das bedeutet, dass man nicht nur eine kurze Runde um den Block drehen sollte. Es ist wichtig, verschiedene Fahrsituationen zu simulieren, um ein Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen. Dazu gehören:
- Beschleunigung: Wie reagiert das Auto beim Beschleunigen? Gibt es Verzögerungen oder ungewöhnliche Geräusche?
- Kurvenfahrt: Wie verhält sich das Auto in Kurven? Fühlt es sich stabil an oder neigt es zum Über- oder Untersteuern?
- Autobahnfahrt: Bei höheren Geschwindigkeiten sollte man auf Vibrationen oder Windgeräusche achten. Wie verhält sich das Auto beim Überholen?
Es ist ratsam, die Probefahrt auf verschiedenen Straßenbelägen durchzuführen, um ein umfassendes Bild vom Fahrverhalten zu erhalten. Eine Fahrt auf Kopfsteinpflaster kann beispielsweise Aufschluss über die Federung geben.
Geräusche Achten
Während der Probefahrt sollte man genau auf alle Geräusche achten. Ungewöhnliche Geräusche können auf Probleme hinweisen, die repariert werden müssen. Einige Beispiele sind:
- Motorgeräusche: Klackern, Pfeifen oder andere ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum können auf mechanische Probleme hindeuten.
- Auspuffgeräusche: Ein lauter oder ungleichmäßiger Auspuff kann auf ein Problem mit dem Auspuffsystem hindeuten.
- Radlagergeräusche: Ein Brummen oder Schleifen beim Fahren kann auf verschlissene Radlager hindeuten.
Es ist wichtig, die Geräusche genau zu lokalisieren und dem Verkäufer zu melden. Manchmal lassen sich Probleme leicht beheben, aber in anderen Fällen können sie auf größere Schäden hindeuten. Die Autoliebe zum Detail ist hier gefragt.
Bremsen Und Lenkung Prüfen
Die Bremsen und die Lenkung sind sicherheitsrelevante Komponenten, die während der Probefahrt besonders sorgfältig geprüft werden müssen. Folgende Punkte sollten beachtet werden:
- Bremsverhalten: Die Bremsen sollten gleichmäßig und ohne Ruckeln oder Quietschen greifen. Das Auto sollte beim Bremsen nicht zur Seite ziehen.
- Lenkverhalten: Die Lenkung sollte leichtgängig und präzise sein. Das Auto sollte der Lenkbewegung ohne Verzögerung folgen. Es sollte kein Spiel in der Lenkung vorhanden sein.
- ABS-Test: Auf einer sicheren Strecke sollte man eine Vollbremsung durchführen, um das ABS zu testen. Das ABS sollte ein pulsierendes Gefühl im Bremspedal erzeugen.
Wenn bei der Prüfung der Bremsen oder der Lenkung Probleme festgestellt werden, sollte man dies unbedingt dem Verkäufer mitteilen und gegebenenfalls einen Fachmann hinzuziehen.
Fragen An Den Verkäufer Stellen
Beim Gebrauchtwagenkauf ist es super wichtig, dem Verkäufer die richtigen Fragen zu stellen. Man will ja schließlich wissen, worauf man sich einlässt. Es geht nicht nur darum, ob das Auto gut aussieht, sondern auch darum, ob es zuverlässig ist und keine versteckten Mängel hat. Hier sind ein paar Punkte, die man unbedingt ansprechen sollte:
Unfallschäden Erfragen
Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Hat das Auto irgendwelche Unfallschäden gehabt? Wenn ja, wie schwer waren die Schäden, und wurden sie fachgerecht repariert? Ein Unfall muss nicht unbedingt ein Dealbreaker sein, aber man sollte auf jeden Fall Bescheid wissen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Am besten lässt man sich Reparaturberichte zeigen, um einen Eindruck von der Qualität der Reparatur zu bekommen.
Vorbesitzeranzahl Klären
Wie viele Leute haben das Auto schon gefahren? Je mehr Vorbesitzer, desto mehr Kilometer sind wahrscheinlich drauf, und desto höher ist das Risiko, dass irgendwann mal was kaputt geht. Es ist auch interessant zu wissen, warum die Vorbesitzer das Auto wieder verkauft haben. Gab es Probleme, oder wollten sie einfach nur ein neues Modell? Manchmal kann man aus der Anzahl der Vorbesitzer und deren Gründe schon einiges ableiten.
Ausstattung Und Zubehör Besprechen
Welche Ausstattung hat das Auto eigentlich? Hat es Winterreifen/Sommerreifen? Funktionieren alle Extras, wie Klimaanlage, Radio und Navigationssystem? Gibt es Zubehör, das mitverkauft wird, wie zum Beispiel Dachgepäckträger oder eine Anhängerkupplung? Es ist wichtig, alles genau zu prüfen und sich eine Liste der Ausstattung geben zu lassen, damit man später nicht enttäuscht ist. Und natürlich sollte man auch fragen, ob alle wichtigen Papiere vom Auto vorliegen.
Es ist immer besser, zu viele Fragen zu stellen als zu wenige. Lieber einmal mehr nachgehakt, als später draufzahlen. Und wenn der Verkäufer zögert oder ausweichend antwortet, sollte man besonders vorsichtig sein.
Fachkundige Meinung Einholen
Okay, man hat sich also schon selbst ein Bild gemacht, aber gerade bei einem Gebrauchtwagen ist es echt ratsam, noch jemanden draufschauen zu lassen, der sich wirklich auskennt. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, und ein Profi entdeckt vielleicht Dinge, die einem selbst nie aufgefallen wären.
Gutachten Anfordern
Ein Gutachten ist natürlich der Goldstandard. Ein unabhängiger Gutachter nimmt das Auto komplett auseinander (im übertragenen Sinne) und checkt alles von oben bis unten durch. Das kostet zwar ein bisschen was, aber es kann sich echt lohnen, wenn man bedenkt, was für Überraschungen ein Gebrauchtwagen so mit sich bringen kann. So ein Gutachten gibt einem dann auch was in der Hand, falls später doch noch was auftaucht.
Werkstattbesuch Vereinbaren
Wenn ein komplettes Gutachten zu teuer ist, kann man auch einfach mal in einer Werkstatt vorbeifahren. Viele Werkstätten bieten einen Gebrauchtwagen-Check an, bei dem die wichtigsten Punkte gecheckt werden. Das ist oft günstiger als ein Gutachten und gibt einem trotzdem ein besseres Gefühl. Am besten, man sucht sich eine Werkstatt, der man vertraut, und lässt sich die Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2 zeigen.
Automobilclubs Konsultieren
Auch Automobilclubs wie der ADAC bieten Gebrauchtwagen-Checks an. Die haben oft spezielle Prüfstellen, wo man das Auto checken lassen kann. Außerdem können die einem auch bei Fragen rund um den Kaufvertrag und die Finanzierung helfen. Und wenn man schon Mitglied ist, gibt’s vielleicht sogar Rabatt. Es ist immer gut, eine unabhängige Meinung zu haben.
Zahlungsmethoden Vereinbaren
Okay, jetzt wird’s ernst – die Bezahlung! Hier geht es darum, wie der Gebrauchtwagen den Besitzer wechselt, ohne dass jemand über den Tisch gezogen wird. Es ist ein bisschen wie ein Tanz, bei dem beide Partner die Schritte kennen müssen.
Sichere Zahlungsmethoden Nutzen
Bargeld ist König, sagt man, aber bei größeren Summen ist Vorsicht geboten. Überweisungen sind oft sicherer, weil sie nachvollziehbar sind. Man sollte sich nicht scheuen, nachzufragen, ob der Verkäufer eventuell auch andere Zahlungsmethoden akzeptiert. Hier sind ein paar gängige Optionen:
- Banküberweisung: Klassisch und sicher, aber es dauert ein paar Tage, bis das Geld da ist.
- Echtzeitüberweisung: Das Geld ist sofort da, aber nicht jede Bank bietet das an.
- Schecks: Lieber nicht, die sind unsicher und dauern ewig.
- PayPal: Kann eine Option sein, aber Vorsicht vor Betrug!
Kaufvertrag Prüfen
Ein Kaufvertrag ist super wichtig. Er sollte alle Details zum Auto enthalten, den Preis, und natürlich die Namen von Käufer und Verkäufer. Am besten, man nimmt sich Zeit, alles genau durchzulesen, bevor man unterschreibt. Ein Kfz-Kaufvertrag sollte auf jeden Fall schriftlich sein, in dem alle Vereinbarungen festgehalten werden. Es ist wie bei einer Einkaufsliste Vorlage – alles muss draufstehen, damit man später nicht überrascht wird.
Zahlungsbelege Aufbewahren
Egal, wie man bezahlt hat, man sollte den Beleg aufheben. Das ist der Beweis, dass man bezahlt hat, falls es später mal Probleme gibt. Man kann ihn ausdrucken oder digital speichern, Hauptsache, er ist da. Stell dir vor, du kaufst eine Traumimmobilie in Dubai und verlierst den Beleg – das wäre doch blöd, oder?
Fahrzeug Ummelden
Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist aufregend, aber danach kommt noch ein wichtiger Schritt: die Ummeldung des Fahrzeugs. Das klingt erstmal bürokratisch, ist aber notwendig, damit das Auto offiziell auf den neuen Besitzer zugelassen ist. Es ist wichtig, sich rechtzeitig darum zu kümmern, um unnötige Strafen oder Probleme zu vermeiden. Wer sich nicht selbst kümmern möchte, kann auch eine Vertretung beauftragen.
Benötigte Dokumente Zusammenstellen
Bevor man zur Zulassungsstelle geht, sollte man sicherstellen, dass alle notwendigen Dokumente vorhanden sind. Das spart Zeit und Nerven. Hier eine kleine Checkliste:
- Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
- Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
- Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
- Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (TÜV)
- Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
- SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
Je nach Zulassungsstelle können noch weitere Dokumente erforderlich sein, daher ist es ratsam, sich vorab auf der Webseite der zuständigen Behörde zu informieren. Es ist auch wichtig, dass die Daten im Fahrzeugbrief und -schein übereinstimmen.
Fristen Beachten
Für die Ummeldung eines Fahrzeugs gibt es Fristen, die unbedingt eingehalten werden müssen. In der Regel hat man nach dem Kauf des Autos nur wenige Tage oder Wochen Zeit, um die Ummeldung vorzunehmen. Die genauen Fristen variieren je nach Bundesland, aber es ist besser, die Ummeldung so schnell wie möglich zu erledigen. Wer die Frist versäumt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Also, nicht auf die lange Bank schieben!
Versicherung Abschließen
Ohne eine gültige Kfz-Versicherung geht gar nichts. Bevor man das Auto ummeldet, muss man eine Versicherung abschließen und sich eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) geben lassen. Diese Nummer wird bei der Zulassungsstelle benötigt, um das Auto auf den neuen Halter zuzulassen. Es lohnt sich, verschiedene Kfz-Versicherungen zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden. Die eVB-Nummer ist dann der Schlüssel zur erfolgreichen Ummeldung.
Nach Dem Kauf
Wartungsplan Erstellen
Nach dem Kauf ist es wichtig, einen Wartungsplan zu erstellen. Das Auto sollte regelmäßig gewartet werden, um sicherzustellen, dass es in gutem Zustand bleibt. Dies beinhaltet Ölwechsel, Bremsenkontrollen und andere routinemäßige Wartungsarbeiten. Ein detaillierter Plan hilft, unerwartete Reparaturen zu vermeiden und die Lebensdauer des Fahrzeugs zu verlängern. Es ist ratsam, sich an die Herstellervorgaben zu halten oder eine Werkstatt zu konsultieren, um einen individuellen Plan zu erstellen. Regelmäßige Wartung trägt dazu bei, den Wert des Fahrzeugs zu erhalten und die Sicherheit zu gewährleisten.
Zubehör Und Ersatzteile Beschaffen
Je nachdem, welche Bedürfnisse der neue Besitzer hat, kann es sinnvoll sein, Zubehör und Ersatzteile zu beschaffen. Das kann von Winterreifen über Fußmatten bis hin zu einem neuen Scheibenwischer reichen. Es ist ratsam, sich frühzeitig um diese Dinge zu kümmern, besonders wenn es sich um saisonale Artikel wie Winterreifen handelt. Die Verfügbarkeit und Preise können variieren, daher ist es gut, vorbereitet zu sein.
Fahrzeugpflege Einplanen
Die Fahrzeugpflege ist ein wichtiger Aspekt, um den Wert und das Aussehen des Gebrauchtwagens zu erhalten. Regelmäßiges Waschen, Polieren und Innenraumreinigung tragen dazu bei, dass das Fahrzeug länger wie neu aussieht. Es empfiehlt sich, einen festen Zeitplan für die Fahrzeugpflege zu erstellen und diesen konsequent einzuhalten. Dies schützt den Lack vor Umwelteinflüssen und beugt Rost vor. Eine gute Fahrzeugpflege ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch werterhaltend. Es ist auch ratsam, sich über die richtigen Pflegeprodukte zu informieren, um Schäden am Lack oder Innenraum zu vermeiden.
Ein paar Tipps für die Fahrzeugpflege:
- Regelmäßige Wäsche (mindestens alle zwei Wochen)
- Innenraumreinigung (Staubsaugen, Cockpitpflege)
- Lackpflege (Polieren und Wachsen)
- Überprüfung und Reinigung der Scheibenwischer
Es ist auch ratsam, das Fahrzeug regelmäßig auf Roststellen oder andere Schäden zu überprüfen und diese frühzeitig zu beheben. Eine gute Pflege zahlt sich langfristig aus und sorgt dafür, dass der Gebrauchtwagen lange Freude bereitet. Denken Sie daran, dass eine gründliche Fahrzeugbewertung vor dem Kauf Ihnen hilft, den Pflegezustand besser einzuschätzen.
Fazit: Sicher und informiert zum Gebrauchtwagenkauf
Der Kauf eines Gebrauchtwagens muss nicht stressig sein. Mit der richtigen Vorbereitung und unserer Checkliste bist du bestens gerüstet. Achte darauf, alle wichtigen Punkte zu überprüfen, von der Fahrzeughistorie bis hin zur Probefahrt. Lass dich nicht von einem glänzenden Äußeren blenden und scheue dich nicht, Fragen zu stellen. Wenn du all diese Tipps befolgst, kannst du sicher sein, dass du eine informierte Entscheidung triffst. So steht deinem neuen Fahrzeug nichts mehr im Weg!
Häufige Fragen
Was sollte ich vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens beachten?
Vor dem Kauf ist es wichtig, die Finanzierung zu klären, den Fahrzeugtyp zu bestimmen und Marktforschung zu betreiben.
Wie überprüfe ich den Zustand des Fahrzeugs?
Achten Sie auf die Karosserie, den Motorraum und die Reifen. Überprüfen Sie auch die Bremsen.
Welche Unterlagen benötige ich beim Kauf?
Wichtigen Unterlagen sind der Fahrzeugbrief, der -schein und das Serviceheft. Auch TÜV-Berichte sollten eingesehen werden.
Warum ist eine Probefahrt wichtig?
Eine Probefahrt hilft Ihnen, das Fahrverhalten zu testen und auf Geräusche sowie die Bremsen und Lenkung zu achten.
Welche Fragen sollte ich dem Verkäufer stellen?
Fragen Sie nach Unfallschäden, der Anzahl der Vorbesitzer und der Ausstattung des Fahrzeugs.
Wie hole ich eine fachkundige Meinung ein?
Sie können ein Gutachten anfordern, eine Werkstatt besuchen oder einen Automobilclub konsultieren.
Wie vereinbare ich eine sichere Zahlungsmethode?
Nutzen Sie sichere Zahlungsmethoden, prüfen Sie den Kaufvertrag und bewahren Sie Zahlungsbelege auf.
Was muss ich nach dem Kauf tun?
Nach dem Kauf sollten Sie das Fahrzeug ummelden, eine Versicherung abschließen und einen Wartungsplan erstellen.